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Steinreinigung deutschlandweit: Pflegefilme, Flecken und Grünbelag verschwinden, der Stein bleibt unversehrt

Steinreinigung heißt bei uns: Der Stein wird sauber, ohne dass er etwas abbekommt. Innen holen wir alte Pflegefilme, Beschichtungen, Fett und Flecken von Marmor, Kalkstein, Granit, Travertin und Terrazzo, außen Grünbelag, Erde und Schmutz von Terrassen, Außentreppen und Eingängen. Welcher Reiniger, welches Pad und wie viel Wasser der Stein verträgt, entscheidet die Steinart, nicht die Gewohnheit. Festpreis vorab, die Anfahrt ist in ganz Deutschland enthalten.

Steinreinigung
Vorteile

Das bringt Ihnen die Steinreinigung

Worauf es bei der Steinreinigung ankommt und was Sie von uns erwarten dürfen.

  • Grundreinigung statt Wischen: Pflegefilme, alte Beschichtungen und Fett kommen vom Stein herunter
  • Reiniger und Pads passend zur Steinart, keine Säure auf kalkhaltigem Stein
  • Außen gegen Grünbelag, Erde und Schmutz, mit Blick auf die Rutschhemmung
  • Danach auf Wunsch imprägnieren, damit der Stein länger sauber bleibt

Warum eine Steinreinigung mehr ist als Wischen

Ein Steinboden wird selten durch den Schmutz grau, den man sieht. Er wird grau durch das, was beim Putzen zurückbleibt. Wischpflegen und Glanzreiniger hinterlassen bei jeder Anwendung einen hauchdünnen Film. Wird davon zu viel genommen, baut sich Schicht auf Schicht auf, und genau diese Reinigungsmittelaufbauten lassen den Belag matt werden, auf geschliffenen und polierten Böden werden außerdem Wischspuren sichtbar1. Wer dann noch mehr Pflegemittel nimmt, weil der Boden stumpf aussieht, verstärkt das Problem. Eine Steinreinigung setzt deshalb nicht beim Schmutz an, sondern beim Film darunter.

Das zweite Problem sind Flecken, die keine Flecken sind. Marmor, Jura, Travertin und Kalkstein bestehen überwiegend aus Calcit2, und Säuren zersetzen dieses Calciumcarbonat3. Essig, Zitrone, ein Kalkreiniger oder ein saurer Badreiniger ätzen deshalb matte, raue Stellen in den Stein. Die sehen aus wie Schmutz, sind aber abgetragenes Material. Kein Reiniger holt sie zurück, dafür braucht es Politur oder Schliff. Bei diesem Schadensbild polieren wir die Ätzungen aus und sagen Ihnen, welche Pflege Ihr Stein verträgt.

Draußen kommt ein dritter Gegner dazu, und der lebt. Der grüne Belag auf Terrassenplatten und Außentreppen besteht aus Algen, Flechten und Moosen. Landalgen besiedeln Felsen, Baumrinden und Böden4, Flechten sind eine Lebensgemeinschaft aus Pilz und Alge mit rund 16.000 Arten5. Sie wachsen nach, wenn man sie nur abwischt, und Flechten scheiden Säuren aus, die Gesteinsoberflächen aufrauen6. Auch das ist mit Wischen nicht getan.

Naturstein reinigen: was der Stein verträgt, entscheidet die Steinart

Naturstein reinigen klingt nach einer Aufgabe, ist aber mindestens drei. Ein Granitboden, ein Marmorboden und eine Sandsteintreppe vertragen völlig unterschiedliche Mittel. Natursteine lassen sich nach ihrer Härte in drei Gruppen einteilen: Hartgestein wie Granit, Gneis, Quarzit und Basalt, mittelhartes Gestein wie Marmor, Jura und Solnhofener Platten und Weichgestein wie kalkgebundener Sandstein, Tuff und Schiefer1. Diese Einteilung sagt viel darüber, was eine Reinigung dem Stein antun kann.

Marmor, Jura, Travertin und Kalkstein reinigen

Die kalkhaltigen Steine sind die empfindlichen. Calcit steht auf der Härteskala nach Mohs bei 2 bis 37, Quarz, der Hauptbestandteil von Sand, bei 78. Ein hartes Pad mit Sandkörnern darunter kratzt deshalb, und ein stark alkalischer Reiniger mit einem pH-Wert über 12 kann polierte Flächen aus mittelhartem Gestein matt machen, erst recht in Verbindung mit zu harten Bürsten1. Säure scheidet ohnehin aus3. Bleibt ein schmales Fenster: milde, auf Naturstein abgestimmte Reiniger, weiche Pads, wenig Wasser. Genau in diesem Fenster arbeiten wir.

Granit und andere Hartgesteine reinigen

Granit besteht zu rund 60 Prozent aus Feldspat und zu 30 bis 35 Prozent aus Quarz9 und ist gegen die gebräuchlichen Reiniger beständig1. Hier darf die Grundreinigung kräftiger ausfallen. Was auch Granit nicht mag: Wasser, das lange auf der Fläche steht. Natursteine können Metalloxide enthalten, und bei zu nassem Wischen und langer Verweildauer des Wassers droht Rostbildung1, das sind die bräunlichen Ränder, die manche für Schmutz halten.

Sandstein, Schiefer und Travertin reinigen: die Sonderfälle

Sandstein hat kein stabiles Gefüge und ist sehr weich, mit der falschen Technik lösen sich einzelne Körner aus der Oberfläche10. Deshalb kein scharfer Wasserstrahl und keine harte Bürste, sondern Probestelle und Geduld. Schiefer ist alkaliempfindlich, hier bleibt es bei der mechanischen Reinigung1. Travertin ist ein poröser Kalkstein11, seine offenen Poren saugen Schmutzwasser auf, wenn sie nicht verschlossen sind. Jede dieser Sorten braucht ihr eigenes Vorgehen, und wo ein Zweifel bleibt, gehört eine Probestelle an verdeckter Stelle vor die ganze Fläche10.

Heller Natursteinboden in einer Wohnung nach der Aufarbeitung durch Marmor Noori

Grundreinigung innen: Pflegefilme, Fett und alte Beschichtungen vom Steinboden

Die Unterhaltsreinigung ist das, was Sie jede Woche machen. Die Grundreinigung ist das, was wir machen: Sie entfernt haftende Verschmutzungen und abgenutzte Pflegefilme, die das Aussehen der Oberfläche beeinträchtigen, und wird nur in größeren Zeitabständen gebraucht1. Bei uns steht sie vor jeder Imprägnierung fest im Auftrag, denn alte Beschichtungen, Fette und Pflegefilme müssen herunter, sonst kann das Mittel nicht einziehen. Auch vor einer Politur mit Diamantpads wird eine Grundreinigung empfohlen, damit Schmutz, Pflegefilmaufbauten und Kalkflecken sicher weg sind1.

Wie das aussieht: Zuerst kommt der lose Schmutz weg, dann wird der Grundreiniger passend zum Stein aufgetragen, kurz eingearbeitet und mit dem gelösten Schmutz wieder aufgenommen. Was danach noch stört, ist kein Schmutz mehr. Ätzflecken, tiefe Kratzer und abgelaufene Laufstraßen sitzen im Stein, dafür gibt es Polieren und Schleifen, und wir sagen Ihnen nach der Grundreinigung ehrlich, ob Ihr Boden das braucht oder ob er so schon wieder gut aussieht.

Küchen und Bäder sind die Dauerbaustellen: Fett am Herd, Seifen, Kosmetik und Kalk im Bad setzen sich in den Poren fest. Nach der Grundreinigung ist der richtige Moment für eine Imprägnierung, denn dann ist der Stein sauber und offen, und Schmutz dringt danach nicht mehr so tief ein.

Ablauf

So läuft die Steinreinigung bei Ihnen vor Ort ab

Vom Foto bis zur Übergabe, ob Marmorboden in Hamburg oder Terrasse in Stuttgart: so arbeiten wir.

1.

Fotos der Verschmutzung, Festpreis für die Reinigung zurück

Sie schicken uns Fotos der Fläche, eine Übersicht und zwei Nahaufnahmen der schlimmsten Stellen, dazu die ungefähre Größe. Daraus nennen wir einen Festpreis, die Anfahrt ist deutschlandweit enthalten.

2.

Begutachtung von Steinart und Verschmutzung vor der Reinigung

Vor Ort prüfen wir, welcher Stein es ist, was auf ihm liegt (Pflegefilm, Beschichtung, Fett, Grünbelag) und was im Stein sitzt (Ätzungen, Kratzer, Rost). Daraus ergeben sich Reiniger, Pad und Wassermenge.

3.

Abdecken und Vorbereiten der Steinreinigung

Sockelleisten, Möbel und angrenzende Flächen werden abgeklebt. Loser Schmutz, Laub und Sand kommen vorab weg, damit nichts davon unter dem Pad kratzt.

4.

Grundreinigung passend zum Stein

Der Reiniger wird aufgetragen, kurz eingearbeitet und mit dem gelösten Schmutz wieder aufgenommen. Auf kalkhaltigem Stein ohne Säure, auf Sandstein ohne Druck, auf Granit darf es kräftiger sein.

5.

Nachspülen und Trocknung der gereinigten Fläche

Reste des Reinigers werden mit klarem Wasser abgenommen, danach trocknet die Fläche, je nach Material und Witterung. Nasse Steinflächen sind rutschig, deshalb bleibt die Fläche bis dahin gesperrt.

6.

Schutz, Pflegehinweise und Übergabe des gereinigten Steins

Auf Wunsch imprägnieren wir die saubere, trockene Fläche. Sie erfahren, ab wann sie wieder voll nutzbar ist und wie Sie sie ab jetzt reinigen, ohne den Film wieder aufzubauen.

Natursteinplatten im Außenbereich mit grünem Algenbelag vor der Steinreinigung

Steinreinigung außen: Terrasse, Außentreppe und Eingang ohne Grünbelag

Draußen heißt Steinreinigung vor allem: Algen, Flechten, Moose, Erde und Ablagerungen aus der Luft von der Fläche holen. Das Umweltbundesamt stellt klar, dass Grünbelag keine direkten Gesundheitsgefahren oder Materialschäden verursacht, sondern als ästhetisches Problem empfunden wird12. Für Naturstein gibt es trotzdem zwei gute Gründe, ihn nicht jahrelang stehen zu lassen: Flechten scheiden Säuren aus, die Gesteinsoberflächen aufrauen6, und ein feuchter, grüner Belag macht jede Treppe und jede Terrasse glatt. Nässe und Beläge zählen zu den gleitfördernden Stoffen, die die Rutschgefahr erhöhen13.

Wie man ihn wegbekommt, ist gut belegt. Das Umweltbundesamt empfiehlt die biozidfreien Wege: Hochdruck- oder Dampfreiniger oder die mechanische Entfernung, auf Terrassen, Gehwegplatten, Einfahrten und Fassaden in der Regel problemlos12. Bei Naturstein kommt es auf das Wie an. Kaltwasser-Hochdruck arbeitet mit einem Aufpralldruck von höchstens 2 bar10, nicht mit dem vollen Strahl aus nächster Nähe. Heißwasser mit Dampfstufe löst Algen, Flechten und Moose schonend, die etwa 95 Grad heißen Tropfen dringen in die Poren und töten dort Sporen ab, was den nächsten Bewuchs hinauszögert10. Auf Sandstein gilt beides nur nach einer Probestelle, weil sich sonst Körner lösen10.

Welcher dieser Wege zu Ihrer Fläche passt, entscheidet die Begutachtung vor Ort: Steinart, Oberfläche, Fugen und wie fest der Belag sitzt. Nach der Reinigung ist eine Imprägnierung der sinnvollste nächste Schritt, denn Wasser und Schmutz dringen dann nicht mehr so tief in den Stein ein. Genau das zeigt das Vorher-Nachher-Bild weiter unten: verschmutzt, dann gereinigt und gepflegt.

Grünbelagsentferner bei der Steinreinigung: erlaubt, aber selten nötig

Im Baumarkt stehen Grünbelagsentferner in Reihe. Was viele nicht wissen: Das sind Biozidprodukte. Ihre Wirkstoffe sind zum Teil als umweltgefährlich und als sehr giftig für Wasserorganismen eingestuft, und sie unterliegen einer Zulassungspflicht12. Die EU-Biozid-Verordnung 528/2012 regelt Verkauf, Abgabe und Verwendung solcher Produkte, ein Biozidprodukt darf erst in den Verkehr gebracht und verwendet werden, wenn eine Zulassung erteilt ist14. Das Umweltbundesamt rät, vor jedem Einsatz die Frage zu stellen, ob man das wirklich braucht12.

Dazu kommt eine Grenze, die auf Terrassen und Einfahrten oft übersehen wird: Auf versiegelten Flächen ist nur die Behandlung gegen Algen und Flechten mit Biozidprodukten zulässig. Moose und Wildkräuter fallen unter das Pflanzenschutzgesetz und dürfen dort nur mit Genehmigung bekämpft werden12. Wer das Moos aus den Fugen mit einem Mittel wegsprühen will, bewegt sich schnell außerhalb des Erlaubten.

Für die Steinreinigung bedeutet das eine klare Reihenfolge: zuerst Mechanik, Wasser und Wärme, Chemie nur dort, wo sie zugelassen ist und wirklich gebraucht wird. Bei Naturstein hat das einen zweiten Vorteil: Was nicht in die Poren zieht, muss auch nicht wieder heraus.

Nach der Steinreinigung: so bleibt der Stein sauber

Eine Grundreinigung hält umso länger, je weniger danach wieder aufgebaut wird. Drei Dinge entscheiden darüber. Erstens die Dosierung: Wischpflegen und Glanzreiniger sparsam und nach Herstellerangabe, eine Überdosierung erzeugt genau die Aufbauten, die den Belag matt machen1. Zweitens das Wasser: nebelfeucht wischen statt nass, denn stehendes Wasser kann auf Steinen mit Metalloxiden Rost erzeugen1. Drittens der Sand: In Eingangsbereichen hilft eine Schmutzfangzone von etwa sechs bis acht Schritten, damit Sand und kleine Steinchen gar nicht erst auf den Stein kommen1, denn Quarz ritzt Calcit bei jedem Schritt.

In Betrieben, Hotels und Hausverwaltungen gibt es dazu eine Regel, die auch zu Hause sinnvoll ist. Die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A1.5 verlangt, Reinigungsverfahren und Reinigungs- oder Pflegemittel so auszuwählen, dass der Fußboden danach noch über seine erforderlichen Eigenschaften verfügt, zum Beispiel die Rutschhemmung, und dabei die Pflegehinweise des Bodenherstellers und des Reinigungsmittelherstellers zugrunde zu legen13. Ein Wachs oder eine Glanzschicht auf einer Außentreppe ist deshalb keine Pflege, sondern eine Rutschgefahr. Glatte Beläge sind leicht zu reinigen, aber schnell rutschig15.

Deshalb sagen wir Ihnen bei der Übergabe, welche Pflege Ihr Stein verträgt. Nach einer Kristallisation bekommen Sie einen Pflegeplan für den Alltag, nach einer Imprägnierung die Hinweise, ab wann die Fläche wieder voll nutzbar ist und wie Sie sie richtig pflegen. Und imprägnierter Stein lässt sich leichter reinigen als vorher, weil Schmutz nicht mehr so tief eindringt.

Naturstein selbst reinigen oder Steinreinigung vom Fachbetrieb?

Vieles können Sie selbst, und wir sagen Ihnen gern, was. Den wöchentlichen Wischgang mit einem milden, auf Naturstein abgestimmten Reiniger, wenig Wasser und weichem Pad. Laub, Erde und losen Schmutz draußen mit Besen und Bürste. Einen frischen, dünnen Grünbelag mit Wasser und Schrubber, bevor er sich festsetzt.

Schwierig wird es an drei Stellen. Erstens beim Pflegefilm: Er lässt sich mit dem Mittel, das ihn erzeugt hat, nicht entfernen, und ein zu scharfer Grundreiniger macht polierten Marmor matt1. Zweitens bei allem, was im Stein sitzt: Ätzflecken, Rostränder, Laufstraßen. Dafür braucht es keine Reinigung, sondern Politur oder Schliff. Drittens draußen beim Druck: Entscheidend ist nicht der Druck, den das Gerät verspricht, sondern der Aufpralldruck auf dem Stein. Für Naturstein werden höchstens 2 bar empfohlen10, und die erreicht man über Düse, Abstand und Wassermenge, nicht mit voller Leistung aus nächster Nähe. Auf Sandstein kostet jeder Fehlversuch Substanz10.

Unsere Empfehlung ist deshalb unaufgeregt: Was Sie selbst versuchen, versuchen Sie zuerst an einer versteckten Stelle10. Und wenn die Fläche nach dem Wischen wieder genauso stumpf aussieht wie davor, liegt es nicht an Ihnen, sondern am Film. Dann ist eine Grundreinigung der kürzere Weg, und ein Foto an uns kostet nichts.

Was eine Steinreinigung kostet: Festpreis vorab, Anfahrt enthalten

Sie bekommen von uns vorab einen Festpreis für Ihre Fläche, und die Anfahrt ist in ganz Deutschland im Preis enthalten, Anfahrtskosten berechnen wir nicht. Was den Preis bestimmt: die Größe der Fläche, die Steinart, was auf dem Stein liegt und ob danach noch etwas folgen soll, etwa eine Imprägnierung oder eine Politur. Für das Angebot reichen Fotos und die ungefähre Fläche.

Preise schreiben wir bewusst nicht auf diese Seite, weil sie ohne Blick auf den Stein nicht ehrlich wären. Eine verwachsene Sandsteintreppe und ein Granitboden mit Pflegefilm sind zwei verschiedene Aufträge. Schicken Sie uns Fotos, Sie bekommen eine Zahl, auf die Sie sich verlassen können.

Aufgearbeiteter Terrazzoboden in einem Eingangsbereich, Referenz von Marmor Noori

Steinreinigung deutschlandweit: Anfahrt und Termin

Unser Betrieb sitzt in Gelsenkirchen, mitten im Ruhrgebiet, und wir reinigen Naturstein in ganz Deutschland, vom Treppenhaus in Berlin bis zur Terrasse in München. Die Anfahrt ist im Festpreis enthalten. Den Zeitrahmen nennen wir Ihnen verbindlich bei der Beratung.

Wir arbeiten für Privathaushalte, Hausverwaltungen, Hotels, Ladenlokale, Büros und Behörden. Für die Terminplanung reicht uns eine Nachricht mit Fotos, Postleitzahl und ungefährer Fläche, per WhatsApp, Anruf oder über das Formular. Sie erreichen uns Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr und samstags von 9 bis 15 Uhr.

Gereinigt wird bei uns nicht nur als eigener Auftrag. Vor einer Imprägnierung ist die gründliche Reinigung fester Bestandteil des Auftrags, und vor einer Politur oder Kristallisation sorgen wir dafür, dass kein Pflegefilm und keine alte Beschichtung mehr auf dem Stein liegt. So bleibt die Fläche nach der Sanierung so sauber, wie sie aussieht.

Schadensbilder

Typische Verschmutzungen, die eine Steinreinigung löst

Vier Fälle, die wir auf Fotos sofort erkennen, und was dagegen hilft.

Grauer Pflegefilm: der Steinboden bleibt trotz Reinigung stumpf

Jahrelang aufgebaute Wischpflege. Kein Schmutz von außen, sondern Reste des Putzmittels. Hilft: Grundreinigung, danach sparsam dosieren.

Matte Flecken auf Marmor, die kein Reiniger entfernt

Essig, Zitrone oder saure Reiniger haben Calcit gelöst. Das ist kein Schmutz, sondern fehlendes Material. Hilft: Polieren oder Schleifen, nicht Reinigen.

Grünbelag auf Terrasse und Außentreppe: Steinreinigung außen

Algen, Flechten und Moose. Hilft: mechanisch, mit Wasser und Wärme, danach imprägnieren, damit Wasser und Schmutz nicht mehr so tief eindringen.

Rostränder im Naturstein: was die Reinigung schafft und was nicht

Metalloxide im Stein, geweckt von Wasser, das zu lange stand. Hilft: trocken halten, passende Grundreinigung, den Rest besprechen wir am Foto.

Vorher / Nachher

Sehen Sie den Unterschied

Ziehen Sie den Regler – links der Zustand vorher, rechts nach unserer Sanierung. Echte Böden, echte Ergebnisse aus dem Ruhrgebiet.

Naturstein nach der Sanierung
Naturstein vor der Sanierung
Vorher Nachher
Regler ziehen

Erneuern statt neu verlegen

Terrazzo-Flur · matt geworden → spiegelnder Hochglanz

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FAQ

Häufige Fragen zur Steinreinigung

Kann ich meinen Naturstein mit dem Hochdruckreiniger reinigen?
Draußen ja, mit Verstand. Für Naturstein wird ein Aufpralldruck von höchstens 2 bar empfohlen, also Abstand halten und eine passende Düse nehmen, nicht der volle Strahl aus nächster Nähe. Auf Sandstein lösen sich bei falscher Technik einzelne Körner, dort vorher an einer versteckten Stelle testen. Innen auf poliertem Marmor hat ein Hochdruckreiniger nichts zu suchen.
Welche Reiniger sind für Naturstein geeignet und was darf nicht drauf?
Milde, auf Naturstein abgestimmte Reiniger mit wenig Wasser. Nicht auf kalkhaltigen Stein wie Marmor, Jura, Travertin und Kalkstein: Essig, Zitrone, Kalkreiniger, saure Bad- und Grundreiniger. Nicht auf polierte Flächen: stark alkalische Mittel mit einem pH-Wert über 12 und harte Pads. Nicht auf Schiefer: alkalische Mittel. Granit verträgt die gebräuchlichen Reiniger.
Helfen Essig oder Zitrone gegen Flecken auf Marmor?
Nein, sie erzeugen die Flecken. Säure löst den Kalk im Stein, zurück bleibt eine matte, raue Stelle. Die lässt sich mit keinem Reiniger mehr entfernen, nur durch Polieren oder Schleifen. Wir polieren solche Ätzungen aus und sagen Ihnen, welche Pflege Ihr Stein verträgt.
Warum wird mein Steinboden trotz Wischen immer stumpfer?
Meist liegt ein Pflegefilm darauf. Wischpflegen und Glanzreiniger bauen sich bei Überdosierung Schicht für Schicht auf und machen den Belag matt. Mehr Pflegemittel verstärkt das. Hilft: eine Grundreinigung, die den Film abnimmt, danach sparsam nach Herstellerangabe dosieren.
Sind rückfettende Wischpflegemittel für Naturstein sinnvoll?
Sparsam und nach Angabe des Herstellers können sie das Erscheinungsbild erhalten. Das Problem ist die Dosierung: Zu viel davon hinterlässt Wischspuren und Aufbauten, die den Boden matt machen. Auf Treppen und in Eingangsbereichen darf ein Pflegemittel außerdem die Rutschhemmung nicht nehmen. Wir sagen Ihnen bei der Übergabe, was zu Ihrem Stein passt.
Wie entferne ich Grünbelag von Terrasse und Außentreppe?
Mechanisch, mit Wasser oder mit Dampf, das empfiehlt auch das Umweltbundesamt. Dünner, frischer Belag geht mit Schrubber und Wasser. Festgesetzte Flechten und Moose löst Heißwasser mit Dampfstufe schonend, die Hitze tötet auch Sporen in den Poren ab. Auf Sandstein vorher eine Probestelle. Grünbelagsentferner aus dem Handel sind Biozide und nur die letzte Wahl.
Sind Grünbelagsentferner sicher und erlaubt?
Sie sind zulassungspflichtige Biozidprodukte, deren Wirkstoffe zum Teil als sehr giftig für Wasserorganismen eingestuft sind. Auf versiegelten Flächen dürfen sie nur gegen Algen und Flechten eingesetzt werden. Moose und Wildkräuter fallen unter das Pflanzenschutzgesetz und brauchen dort eine Genehmigung. Das Umweltbundesamt rät, vor jedem Einsatz zu fragen, ob man das wirklich braucht.
Kann ich die Fläche selbst reinigen oder brauche ich einen Fachbetrieb?
Unterhaltsreinigung, loser Schmutz und frischer Grünbelag: selbst. Pflegefilme, alte Beschichtungen, Ätzflecken, Rostränder und festgesetzter Bewuchs auf empfindlichem Stein: Fachbetrieb. Faustregel: Sieht die Fläche nach dem Wischen genauso aus wie davor, liegt es am Film und nicht an Ihnen.
Was kostet eine Steinreinigung?
Sie bekommen vorab einen Festpreis, die Anfahrt ist deutschlandweit enthalten. Den Preis bestimmen Fläche, Steinart, Art der Verschmutzung und ob danach eine Imprägnierung oder Politur folgen soll. Schicken Sie uns Fotos und die ungefähre Fläche, dann nennen wir eine verbindliche Zahl.
Wie oft sollte Naturstein gereinigt werden?
Die Unterhaltsreinigung regelmäßig, zum Beispiel wöchentlich, nebelfeucht und sparsam dosiert. Eine Grundreinigung nur in größeren Abständen, wenn sich ein Pflegefilm aufgebaut hat oder eine Aufarbeitung oder Imprägnierung ansteht. Draußen dann, wenn Grünbelag sichtbar wird, bevor Flechten die Oberfläche aufrauen.
Sollte ich nach der Steinreinigung imprägnieren?
In den meisten Fällen ja, und der Zeitpunkt ist ideal: Der Stein ist sauber und offen. Eine Imprägnierung zieht in den Stein ein, verändert sein Aussehen nicht und sorgt dafür, dass Wasser und Schmutz nicht mehr so tief eindringen. Imprägnierter Stein lässt sich danach leichter reinigen.
Wie bekomme ich Rostflecken oder Gipsreste vom Stein?
Gips- und Mörtelreste werden mechanisch abgenommen, mit Spachtel oder Klinge, auf polierten Flächen vorsichtig, weil Mörtel Quarzsand enthält und kratzt. Rostränder entstehen oft aus Metalloxiden im Stein selbst, wenn Wasser lange darauf steht. Säurehaltige Rostentferner gehören nicht auf Marmor und Kalkstein. Schicken Sie uns ein Foto, dann sagen wir Ihnen, was geht.
Reinigen Sie auch Pflaster, Einfahrten und Fassaden?
Unser Schwerpunkt sind Natursteinflächen am und im Haus: Böden, Treppen, Terrassen, Eingangsbereiche, Fensterbänke und Arbeitsplatten. Bei anderen Flächen fragen Sie kurz an, wir sagen Ihnen ehrlich, ob wir das übernehmen.
Wann ist der Boden nach der Steinreinigung wieder begehbar?
Sobald er trocken ist. Nasse Steinflächen sind rutschig, deshalb bleibt die Fläche bis zur Trocknung gesperrt, draußen je nach Witterung. Folgt eine Imprägnierung, sagen wir Ihnen, ab wann die Fläche wieder voll nutzbar ist.
Kann man imprägnierten Stein normal reinigen?
Ja, sogar leichter als vorher. Schmutz dringt nicht mehr so tief ein, deshalb reicht in der Regel eine einfache, schonende Reinigung mit einem milden Reiniger und wenig Wasser.
Ist der Stein nach der Reinigung rutschig?
Nass ja, trocken nicht mehr als vorher, denn eine Grundreinigung nimmt Film und Belag ab und legt die Oberfläche frei. Wachs oder Glanzschichten bringen wir auf Außentreppen und Eingänge nicht auf. Reinigungs- und Pflegemittel müssen die Rutschhemmung des Bodens erhalten, das verlangt für Betriebe die ASR A1.5, und zu Hause ist es genauso sinnvoll.
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Quellen15 Fundstellen

Alle Zahlen und Fachangaben auf dieser Seite sind nachprüfbar. Angaben zu Ablauf, Abrechnung, Einsatzgebiet und Öffnungszeiten stammen von uns selbst, Stand Oktober 2026.

  1. Kärcher-Ratgeber Naturstein: Härtegrade, Pflegefilmaufbauten und Wischspuren bei Überdosierung, polierter mittelharter Stein wird bei pH über 12 und harten Pads matt, Rostgefahr durch Metalloxide bei zu nassem Wischen, Grundreinigung nur in größeren Abständen, Schmutzfangzone sechs bis acht Schritte, Schiefer alkaliempfindlich, Granit gegen gebräuchliche Reiniger beständigpH über 12; 6 bis 8 SchritteKärcher, Professional Know-how: Naturstein reinigen und pflegenabgerufen am 21.10.2026↩
  2. Marmor ist ein metamorphes Gestein, das überwiegend aus Calcit bestehtSpektrum der Wissenschaft, Lexikon der Geowissenschaften: Marmorabgerufen am 21.10.2026↩
  3. Säuren zersetzen Calciumcarbonat zu Kohlendioxid und löslichen CalciumsalzenSpektrum der Wissenschaft, Lexikon der Geowissenschaften: Calciumcarbonatabgerufen am 21.10.2026↩
  4. Algen: Landalgen besiedeln Felsen, Baumrinden und BödenSpektrum der Wissenschaft, Lexikon der Geowissenschaften: Algenabgerufen am 21.10.2026↩
  5. Flechten: etwa 16.000 Arten, Symbiose zwischen Pilzen und Algen oder Cyanobakterienca. 16.000 ArtenSpektrum der Wissenschaft, Lexikon der Biologie: Flechtenabgerufen am 21.10.2026↩
  6. Biologische Verwitterung: Flechten als erste Pioniere auf Gesteinsoberflächen scheiden Säuren aus, die die Oberfläche aufrauen; auch Moose und Bakterien scheiden säurehaltige Stoffe ausSpektrum der Wissenschaft, Lexikon der Geographie: biologische Verwitterungabgerufen am 21.10.2026↩
  7. Calcit, Hauptbestandteil von Kalkstein und Marmor: Härte nach Mohs2 bis 3Spektrum der Wissenschaft, Lexikon der Geographie: Calcitabgerufen am 21.10.2026↩
  8. Härte von Quarz auf der Mohs-Skala7Spektrum der Wissenschaft, Lexikon der Geographie: Mohs'sche Härteskalaabgerufen am 21.10.2026↩
  9. Granit: Hauptgemengteile Feldspat rund 60 Prozent, Quarz 30 bis 35 Prozent60 % / 30 bis 35 %Spektrum der Wissenschaft, Lexikon der Geographie: Granitabgerufen am 21.10.2026↩
  10. Kärcher-Ratgeber Steinfassade: Kaltwasser-Hochdruck mit höchstens 2 bar Aufpralldruck, Heißwasser mit Dampfstufe (etwa 95 °C) gegen Algen, Flechten und Moose, Dampfstufe mit 10 bis 20 cm Abstand höchstens 0,5 bar, Sandstein verliert bei falscher Technik Körner, deshalb Musterfläche an verdeckter Stelle2 bar; 95 °C; 0,5 barKärcher, Professional Know-how: Steinfassade professionell reinigenabgerufen am 21.10.2026↩
  11. Travertin: Kalkstein mit Poren, häufig synonym mit Kalksinter und KalktuffSpektrum der Wissenschaft, Lexikon der Geowissenschaften: Travertinabgerufen am 21.10.2026↩
  12. Umweltbundesamt: Grünbelag verursacht keine direkten Gesundheitsgefahren oder Materialschäden; Grünbelagsentferner sind zulassungspflichtige Biozidprodukte, Wirkstoffe zum Teil sehr giftig für Wasserorganismen; Empfehlung Hochdruck, Dampf oder mechanisch; auf versiegelten Flächen nur gegen Algen und Flechten zulässig, Moose und Wildkräuter unter dem Pflanzenschutzgesetz nur mit GenehmigungUmweltbundesamt: Grünbeläge chemiefrei entfernen (zuletzt aktualisiert 23.05.2025)abgerufen am 21.10.2026↩
  13. ASR A1.5 Fußböden: gleitfördernde Stoffe wie Nässe, Laub, Fette und Wachse erhöhen die Rutschgefahr (3.3); Reinigungsverfahren und Reinigungs- oder Pflegemittel sind so auszuwählen, dass der Fußboden danach noch die erforderliche Rutschhemmung hat, Grundlage sind die Pflegehinweise des Boden- und des Reinigungsmittelherstellers (8 Abs. 2)BAuA, Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A1.5, Ausgabe März 2022, zuletzt geändert Mai 2025abgerufen am 21.10.2026↩
  14. Biozid-Verordnung (EU) Nr. 528/2012: Biozidprodukte dürfen erst in den Verkehr gebracht und verwendet werden, wenn eine Zulassung erteilt worden istEU 528/2012BAuA, Bundesstelle für Chemikalien: Biozid-Verordnungabgerufen am 21.10.2026↩
  15. Glatte Beläge sind leicht zu reinigen, aber schnell rutschigBauNetz Wissen über das DNV-Merkblatt Rutschsicherheitabgerufen am 21.10.2026↩

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